19.4.09

16.April, 11.36 Uhr


Kein Schatten!!!

Das ist so ziemlich genau der Blick auf dem 10. Breitengrad von Ost nach West
Nichts Besonderes - die Sonne stand senkrecht über dem 10.Breitengrad (und der läuft genau durch das Schwimmbecken beim Palacio de Deportes in Heredia).

Semana Santa

Meinen Ostergruss habt ihr ja schon erhalten.

Hier noch ein paar Bilder von der Semana Santa am Strand. Wir waren in Manzanillo. Ein netter Ort, allerdings nicht unbedingt für die Osterwoche zu empfehlen, wenn man Ruhe und Entspannung sucht. Wir sind dann auch vor dem grössten Ansturm schon am Donnerstag geflohen und ins stille San José zurück gekehrt.
Davor haben wir aber den schönen langen Strand und die Wanderungen hinter dem Strand entlang genossen, viele Tiere und Pflanzen gesehen und im Meer gebadet - Karibik pur!



































































































































































































































































Meinen Ostergruss habt ihr ja schon erhalten. Hier noch ein Nachtrag zu den Ostertagen. PURA VIDA!!!





































11.4.09

Rio Celeste

Die Fahrt zum Strand war der heisse und trockene Abschluss unserer Reise in den Norden von Costa Rica.








Eine interessante Wanderung im Gebiet des Vulkan Tenorio führte uns zum Rio Celeste.




Warum hab ich das Foto jetzt zweimal hier?


Auf dem Weg zwischen Cañas und Bijaguas oder irgendwo in Afrika....
Da, wo der Regenbogen ist, liegt der Vulkan Tenorio.








Mein Ostergruss

22.12.08

Ausflug zum Póas



Auf einer kurvenreichen Strasse von Heredia zum Poás. Der ist etwa 2700 m hoch und oft in den Wolken.
Am Wegesrand links bizarre Bäume.....







.... und rechts Kühe und Reiher.





Blick aus dem vielleicht letzten Restaurant etwa 3 Kilometer vor dem Eingang zum Nationalpark "Vulkan Póas". Von hier aus hat man - egal bei welchem Wetter- immer eine spektakuläre Aussicht (und viel Ruhe).



Ab und zu rissen die Wolken auf und man konnte einen schnellen Blick auf das Zentraltal erhaschen.

Es war kalt!




Dann zeigte sich sogar noch für kurze Augenblicke die Sonne.
Dort hinten liegt der Golf von Nicoya, den man bei schönem Wetter und guter Sicht natürlich sieht.





Bei der Rückfahrt nach Heredia kamen mir diese auf einer Anhöhe gelegenen Häuse vor die Kamera. Durch den Sonnenuntergang waren sie in ein tolles goldenes Licht getaucht - das Foto gibt es vielleicht nicht ganz so wieder.








Rückkehr nach Heredia




20.7.08

Vulkan Barva

Eine Wanderung zum Vulkan Barva beginnt normalerweise Sonntag früh um 6.30 Uhr an der Bushaltestelle der Busse nach San José de la Montaña in Heredia. Der Bus fährt bis Paso Llano und von da ab muss man laufen. Wir haben das am letzten Sonntag gemacht: Morgens los und mit dem letzten Tageslicht zurück. Ein Tag voller Natur und Abenteuer, mit Sonne und viel Regen zum Schluss, schmerzenden Beinen und klarer Luft.



Die erste Etappe nach der Busfahrt führte uns bis Sacramento. Früher ist der Bus sogar bis hierher gefahren, aber wegen der fragilen Brücken über die zahlreichen Flüsschen ist das wohl nicht mehr möglich. Die Strasse schlängelt sich stetig bergauf und das Geräusch der Wasserfälle begleitete uns fast den gesamten Weg bis Sacramento, wo wir nach etwa einer Stunde ankamen. Zur besten Sonntagsfrühstückszeit. Wir waren die ersten Gäste in "La Campesina" an diesem Tag und nach dem Frühstück á la Tica nahmen wir die zweite Etappe in Angriff. Unterwegs stellten wir fest, dass wir erst einige Kilometer später in Sacramento waren. Der Weg zog sich hin. Zum Glück war der Himmel bedeckt, so dass wir nicht noch unter der Sonne zu leiden hatten. Vor jeder Steigung waren wir voller Hoffnung, dass es die letzte wäre und wir den Eingang zum Nationalpark endlich erreicht hätten.
Gegen Mittag waren wir dann da. Eine Ansammlung von Autos und "cuadraciclos", Benzingestankin der Luft, ganze Grossfamilien - das Einfallstor zu "pura natura"?!
Im Park selbst verloren sie sich glücklicherweise nach ein paar hundert Metern und wir waren allein mit den alten, bewachsenen Bäumen. Auf dem "Sendero de Venado" wanderten wir durch einen wahrhaft verwun-schenen Wald. Nur Vogelgezwitscher und wir selbst durchbrachen die Stille.
Als wir den Pfad verliessen, begann es zu regnen. Nicht sehr stark, so dass wir beschlossen zur Lagune weiter zu wandern. Passend zum Wetter war der Weg von den sogenannten Regenschirmen der Armen gesäumt. Die Lagune erwies sich dann als der allgemeine Treffpunkt aller Parkbesucher. Nach einem kurzen und sehr entspannten Moment der Stille brachen wenigstens zwei der Grossfamilien mit Geschrei aus dem Wald und beschlossen, just auf der Plattform, auf der wir den Ausblick auf die Lagune und den umgebenden Berghang genossen, ihr Mittagsmahl einzunehmen.
Schade. Der Beginn des Rückweges war so eher eine Flucht. Für einen besinnlichen Abschied von diesem Ort war es zu laut und zunehmend auch zu nass. Beim Verlassen des Nationalparks regnete es schon stärker und in Sacramento goss es.
Ohne einen trockenen Faden am Leib und mit schmerzenden Gliedern, aber sehr zufrieden mit unserem Sonntag kamen wir am Abend wieder in Heredia an.

23.2.08

CAPITOL

Meine Beziehung zu diesem Kino in Berlin-Adlershof ist eigentlich vielmehr eine Beziehung zu der Haltestelle davor. Zwischen 2002 und 2005 habe ich dort allabendlich die Strassenbahn erwartet, die mich endlich nach Hause bringen sollte.
Mehr hatte mein Bruder mit dem Kino zu tun. Als fast noch Jugendlicher arbeitete er vielleicht Anfang der 70er Jahre dort als Filmvorführer.
Das Kino wurde lange vor 1990 geschlossen. Das Gebäude verfiel in den 90er Jahren dann zusehends. Sicher spielten ungeklärte Eigentumsverhältnisse eine Rolle.
Bei einem Sturm fiel das Dach über der rechten Gebäudeseite ein. Die darunterliegenden Räume wurden teilweise zerstört. Aus einer Spalte neben der Eingangstür wuchs ein hartnäckiger kleiner Baum. Das ehemalige Kino sah einfach nur trostlos aus.
Happy End: Es fand sich ein Investor, der das Ganze zu einem kleinen Einkaufszentrum machte. Die Renovierung wurde den vorwiegend gesichtslosen Neubauten und renovierten Altbauten der Strasse angepasst. Nur der Eingangsbereich und der alte Kinoname CAPITOL in der ursprünglichen . Schriftform blieben erhalten.Das freut den Nostalgiker.